sms schulmuseum stadtallendorf

Ein Museumsprojekt von Schülerinnen und Schülern , -zum Mitmachen, - nicht nur für Schüler !

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Wir laden Sie ein das neue und moderne Schulmuseum Stadtallendorf  - sms zu besuchen.

 

Das Schulmuseum Stadtallendorf, kurz sms, ist ein Projekt von Schülerinnen und Schülern der  Landgräfin- Elisabeth- Schule.

 

In der Ausstellung befinden sich Gegenstände aus der 50 jährigen Schulgeschichte unserer Schule. Wer kennt denn noch einen Diaprojektor, Plattenspieler oder Filmprojektor?

 

Wir zeigen alte Lehr- und Lernmaterialien, eine weiße Tafel (heute würde man sie white board nennen) mit Druck- und Schreibschriftbuchstaben zum Schreiben lernen, Landkartenstempel, alte Erdkundekarten, Materialien zur Verkehrserziehung, Schreibmaschinen und vieles mehr…vieles auch zum anfassen !

 

Die Ausstellung ist für alle Altersstufen und Schulformen, für Eltern und alle Interessierte ein Zeitzeugnis aus über 50 Jahren schulischer und sonderpädagogischer Bildung…

 

Kontakt:    Landgräfin-Elisabeth-Schule

                                               Am Lohpfad 20

                              35260 Stadtallendorf

 

Telefon:     06428 - 440128

Email:        verwaltung@les-stadtallendorf.de

 

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 Hartmut Möller

"Museumsdirektor"

 

Wer wir sind

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Foto: Karin Waldhüter, Oberhessische Presse

 

Herr Möller zeigt den Schülerinnen und Schülern der Klasse 3a der Grundschule Wittelsberg eine "Leseuhr". Drehte man an den verschiedenen Kreisen, so konnte man ein neues Wort zusammenstellen und lesen...

Wir gehen davon aus, dass es eine solche Leseuhr nicht noch einmal in Deutschland gibt !

 

Die Altenheim AG der Landgräfin-Elisabeth-Schule hatte ihre "älteren AG-Mitglieder" aus dem benachbarten Altenheim zu einem Besuch in das sms eingeladen. Da wurden Erinnerungen wach...

 

 

 

 

Foto: Klaus Böttcher, Oberhessische Presse

 

 

Unsere Erfolgsgeschichte:

Die Ausstellung zu unserem Schuljubiläum zu gestalten war viel, viel Arbeit. Aber es hat auch Spass gemacht, die alten Dinge aus unserem Lager zu holen, aufzubauen und auszuprobieren, ob die Geräte noch funktionieren oder nicht. Vieles von dem was wir Schülerinnen und Schüler "ausgegraben" hatten, hatten wir vorher noch nie gesehen. Einen Plattenspieler hatte unser Opa und vielleicht auch so einen Diaprojektor, - aber einen Filmprojektor hatten wir noch nie gesehen. Und die alten Filme in schwarz-weiß liefen tatsächlich !

Oberhessische Presse – online: 15.2.2017

Unterrichtsprojekt: Eine Geschichtswerkstatt für Schüler  

Ein Schulmuseum zum Anfassen, ausprobieren und zum entdeckenden Lernen:           

 Die Landgräfin-Elisabeth-Schule (LES) beherbergt in ihren Räumlichkeiten ein Kleinod, das ­erhalten werden soll. Gespannt folgen Grundschüler aus Wittelsberg den Erläuterungen von Hartmut Möller, der die Handhabung einer Leseuhr erklärt.  „Wer durch diese Tür geht, verlässt das Gestern und kommt ins Heute!“, steht auf einer Glastür des Schulmuseums geschrieben.

Durch die Glasscheibe sieht der Besucher Stühle, Tische und einige Computer. Bleibt man im „Gestern“ sieht man alte Schreibmaschinen, Fotoapparate, in die man noch eine Filmrolle einlegen muss, einen Diaprojektor oder einen Plattenspieler. Raum an Raum ausgestellt dokumentieren die Gegenstände begreifbar und anschaulich den Übergang von den analogen Medien und Materialien hin zu den digitalen Geräten und Datenträgern. Doch noch mehr ist im Schulmuseum zu sehen. Ein Schwerpunkt der Ausstellung sind einige alte Schulmöbel, dazu gehört auch eine schwenkbare Tafel, wie es sie schon lange nicht mehr gibt. Interessant sind auch eine alte Leseuhr aus den 1950er-Jahren oder die Unterlagen zur ­Verkehrserziehung.

 

Hartmut Möller, Förderschullehrer an der Landgräfin-Elisabeth-Schule, hatte mit Unterstützung von Schülern der achten Klasse zum 50. Schuljubiläum, das im vergangenen Sommer gefeiert wurde, mit viel Liebe zum Detail die einzelnen Ausstellungsteile zusammengetragen. Dabei waren beim Durchsehen der Lagerreste viele interessante alte Stücke entdeckt worden. In einem Regal leuchtet zum Beispiel ein Globus, ein Kassettenrecorder und ein Megaphon liegen gleich darunter. Neben den Ausstellungstücken liegen Kärtchen mit der Frage „Was könnte das sein?“. Die Antwort erfährt der Interessierte beim Umdrehen der Kärtchen auf der Rückseite. „Das entdeckende Lernen soll neugierig machen“, verdeutlicht Hartmut Möller.  Wichtig ist dem Förderschullehrer auch, dass es nicht zugeht wie in einem Museum, sondern das alles angefasst und ausprobiert werden kann. Geplant sei eine Art Geschichtswerkstatt für Schüler, die sich mit dem Thema befassen und dann selbst zu Experten werden und als Schulexperten an der Schule als Berater zur Verfügung stehen sollen. „Eine Frage ist jetzt, ob sich die Schülerzahl weiter so in den Minusbereich entwickelt und der Raum auch weiterhin nicht gebraucht wird“, erklärt Möller. Die Tendenz, dass weniger Schüler in die LES kommen, gehe auf die inklusive Beschulung zurück, erläutert der Pädagoge.

Die Landgräfin-Elisabeth-Schule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung und wird derzeit von 67 Schülern besucht. Überlegt wird derzeit auch, einen eigenen Verein zu gründen, der die Trägerschaft für das Schulmuseum übernimmt. Darüber werde derzeit im Kollegium, das positiv hinter dem Projekt stehe, diskutiert. Zu dem Konzept gehört auch, Schulen aus der näheren Umgebung einzuladen. Gesucht wird noch ein Plattenspieler Beim Termin mit der OP besuchen die Schüler der Klasse 3a der Grundschule Wittelsberg das Schulmuseum. Die Schüler beschäftigen sich derzeit im Sachunterricht mit dem Thema „Schule vor 100 Jahren“ und auch Denice, Erik, Anthony und Michael aus der Klasse BO 9 der LES sind gekommen.

 

Während sich die Schüler der LES noch etwas zurückhaltend zeigen, hat sich Möller neben die schwenkbare Tafel gestellt und erklärt den Schülern die Handhabung der Leseuhr, den Kasten mit den Buchstaben in Druckschrift und Schreibschrift und den halbrunden Stempel. Begleitet werden die Wittelsberger Schüler von Klassenlehrerin Anne Clemens. „Das Schulmuseum ist toll, sehr beeindruckend und es ist eine feine Sache, nicht nur die Dinge auf Arbeitsblättern zu sehen. Das macht noch einmal einen anderen Eindruck auf die Schüler“, erklärt Clemens. Derzeit sind die Verantwortlichen auf der Suche nach einem funktionierenden Plattenspieler. „Wir wären froh, wenn uns jemand ein Gerät zur Verfügung stellen könnte“, so Möller.  

 

von Karin Waldhüter  +Das ist ein Presseartikel aus unserer Regionalzeitung: Oberhessische Presse vom 15.2.2017

 


Antrag Gesamtkonferenz:

Antrag an die

 

Gesamtkonferenz der Landgräfin-Elisabeth-Schule 

 

Die Gesamtkonferenz der Landgräfin-Elisabeth-Schule unterstützt das Anliegen, das Projekt „Schulmuseum Stadtallendorf –sms“ - als dauerhaften schulischen und außerschulischen Lernort zu erhalten.

 

Begründung:

 

Die in diesem Projekt ausgestellten Gegenstände dokumentieren begreifbar, im Sinne des Wortes, den Übergang von analogen Medien und Materialien zu den digitalen Geräten und Datenträgern.

 

Ich erkläre mich bereit in Zusammenarbeit mit weiteren interessierten Kolleginnen und Kollegen und der Schulleitung für diesen „Lernort“ ein Konzept zu entwickeln und der Gesamt-und Schulkonferenz und der SV vorzustellen.

 

Als schulischer Lernort könnten unsere Schülerinnen und Schülern in fächerübergreifenden Inhalten profitieren und durch die Öffnung des sms für Lerngruppen anderer Schulen könnten diese ähnliche Erfahrungen machen. Das sms kann auch für Erwachsene, Studierende, LiVs interessant sein.

 

Die Grundidee ist ein Museum zum Anfassen, Ausprobieren, zum entdeckenden Lernen. Man kann hautnah diesen Übergang zu den digitalen Medien auszuprobieren, indem dann zum Beispiel Schüler googeln könnten: wie funktioniert das Festnetztelefon / wie funktioniert das Telefonieren mit dem Handy.

 

Auch die veränderte Wissensvermittlung über schulische Medien kann exemplarisch veranschaulicht werden: Im Vergleich der halbrunde Stempel mit Stempelkissen von Europa / eine Fotokopie gleichen Inhalts von Europa.

 

In diesem Konzept sollen die inhaltlichen, räumlichen, personellen und finanziellen Rahmenbedingungen als Entwurf zur Diskussion gestellt werden.

 

Es sollte ein Etappenplan vorgelegt werden, der darstellt, in welchen Schritten man sich die Realisierung vorstellen kann. (Aktuell sollte z.B. die Raumfrage geklärt werden, da z.Z. ein kompletter Pavillon leer steht)

 

Anlässlich des Schuljubiläums am 1.7.16 haben in Gesprächen bei der Besichtigung des Schulmuseums Unterstützung zugesagt:

 

-       Der Bürgermeister von Stadtallendorf, Herr Somogy,

 

-       Herr Helmut Schmidt, Sparkasse Marburg Biedenkopf,

 

-       Kollege Horst Badouin, Vorsitzender des Fördervereins unserer Schule,

 

-       Unser ehemalige Kollege Scholz hat in der naturwissenschaftlichen Sammlung der LES noch ungehobene Schätze, die gehoben und gezeigt werden sollten. Auch er hat Unterstützung zugesagt.

 

Dieser Text ist als Entwurf zu betrachten und kann während der Konferenz positiv

 

ergänzt und verbessert werden.

 

Stadtallendorf, den 4.7.16                                                                                        Hartmut Möller

 

 

Datenschutz:

Aus Datenschutzgründen dürfen Fotos von Schülerinnen und Schülern nur mit schriftlicher Einwilligung der Erziehungsberechtigten veröffentlicht werden.

Wir können daher aktuell nur andere Fotos zeigen, - die Einwilligungen von Fotos zu organisieren ist eben auch Arbeit.


Ein kleiner Einblick:

Koffer to go:

In einem flachen Lederkoffer sind zu allen wichtigen Verkehrszeichen und Verkehrsregeln schöne, alte Fotoplakate. Wie in einem großen Ringbuch kann man die einzelnen Plakate aufschlagen und die Verkehrszeichen und Regeln erklären. Heute käme die Lehrerin oder der Lehrer mit einem Stick und Beamer an...

Aus der Fronhofschule in Marburg stammt diese Rechentafel, die jahrelang in einer Garage stand. Ein guter Freund machte uns darauf aufmerksam und wir transportierten das verspinnte und verstaubte Ding in unsere Ausstellung. Danke Eberhard !

Tafel zum Rechnen / Schreiben

Eine einfache Konstruktion der alten Tafel: Mit einem Handgriff konnte man die Tafel drehen und von Rechenkästchen auf Schreiblinien wechseln

Filmprojektor

Nach 1945 kümmerten sich die Bildungsverantwortlichen um demokratische Inhalte in Schulen. Von den Besatzungsmächten wurden dafür auch Filme und Filmprojektoren zur Verfügung gestellt.

Doch wie man so einen Film in den Projektor einfädelt ?  ...das konnten wir nicht ! Wir fragten einen Filmvorführer vom Marburger Kino "Cineplex". (Foto oben) Doch leider bekam er das auch nicht hin. Dann fragten wir Prof. Giesenfeld (Foto unten), der in Marburg ein kleines Filmmuseum "Am Grün" hat. Herr Giesenfeld zeigte es dann ganz genau und jetztläuft der Apparat noch mit allen passenden Filmen !

Design

Interessant sind die alten Kartons mit ihrer Gestaltung         ( Design) in denen die unterschiedlichsten Lernmittel verpackt waren. Auch die grafische Gestaltung ist ein besonderer Ausdruck dieser Zeit.